345 Tage buchkauffrei – Von der Magie der Worte und des Vorlesens (Buch 31)

Oh mein Gott, ist dieses Buch schön! Ja, gut, vielleicht ist es keine besonders supertolle Idee, einen Text über ein Buch gleich mit einem solchen Lob zu beginnen. Vielleicht wäre es besser, ich hielte mich zurück, und ließe euch am … Weiterlesen

Mirjam H. Hüberli: Ewig und eine Stunde

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch hätte ich mir ehrlich gesagt nie gekauft, wenn Mirjam in ihrem Blog nicht so schön auf die Veröffentlichung hingefiebert hätte. Da konnte ich dann nicht widerstehen. Zum Inhalt: Geneviève hat ihre neue Wohnung … Weiterlesen

Amy Plum: Vom Mondlicht berührt

noch105Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf buechertreff.de gewonnen. Da ich den ersten Band auch schon mit den Mädels dort gelesen habe, habe ich mich auch auf diesen Band sehr gefreut.

Zum Inhalt: Eigentlich könnte das Leben von Kate und Vincent jetzt so schön sein. Der Anführer der Numa ist besiegt, seine Leute rühren sich gerade nicht mehr, und Kate und Vincent haben endlich mal Zeit für einander und dafür, mal zu zweit zur Ruhe zu kommen. Zwar muss Kate immer noch ihr Kampftraining absolvieren, denn man weiß ja nie, was so passieren wird, doch davon abgesehen hatte sie sich auf friedlichere Zeiten eingestellt.
Es kommt natürlich anders, denn der Besuch der Revenants Violette und Arthur versetzt die „Familie“ um Vincent in Aufruhr, und eine uralte Prophezeiung über einen zukünftigen Meister der Revenants sorgt für Unruhe. Ist es wahr, dass alles darauf hindeutet, dass Vincent dieser Meister ist? Und was würde das für ihn bedeuten? Oder für Kate?
Dass ihre Beziehung nicht einfach ist – und dass dies nicht an ihnen beiden liegt, sondern an dem, was sie sind – wird Vincent und Kate immer wieder schmerzlich bewusst. Beide fragen sich, wie ihre Liebe es aushalten soll, dass Kate nun mal sterblich ist und altern wird, während Vincent immer jung bleibt – es sei denn, es gelänge ihm auf schmerzhafte und für ihn widernatürliche Weise, seinen Drang, anderen Menschen zu helfen, zu unterdrücken? Vincent beginnt ein geheimes Projekt, von dem er Kate nichts erzählen will, bis er sicher ist, dass es funktioniert. Doch da es Vincent immer schlechter geht, kann Kate nicht einfach abwarten, was geschieht. Sie beginnt mit eigenen Nachforschungen – und ahnt nicht, dass sie damit nicht nur sich selbst in Lebensgefahr bringt.

Wie mir das Buch gefallen hat: Wie auch schon im ersten Band ist auch in „Vom Mondlicht berührt“ einfach der schöne Erzählstil zu betonen. Amy Plum kann Stimmungen mit wenigen Worten entstehen lassen, sie hat ein Gespür für Bilder und Momente und dies sorgt dafür, dass sie ihren Lesern ganz schnell vor Augen führen kann, was Kate und Vincent in bestimmten Situationen erleben und fühlen. Das finde ich gut gelungen, und gerade am Ende des Romans zeigt Frau Plum wirklich, was sie kann.
Kate als Protagonistin ist mir ein Rätsel. Mal ist sie unheimlich stark und unabhängig, mal komplett unselbständig ohne ihren Vincent, und das passt einfach nicht. Auch ihre Menschenkenntnis, die manchmal als so herausragend betont wird, lässt sie mehrfach völlig im Stich, was auch dazu führt, dass man einfach nicht weiß, was man von Kate halten soll.

Beim Lesen des Buches habe ich mich mehrfach gefragt, wohin die Reise gehen soll. Im Nachhinein muss ich sagen, dass alles gut auf das Ende hinarbeitet, dass ich dieses Ende nicht erwartet hätte und dass ich es eigentlich genau deswegen auch richtig gut finde. Nur ist das „Problem“ dieses Buches ganz eindeutig ein gängiges von zweiten Bänden: hier wird eigentlich nur auf den dritten Teil hingearbeitet; zwar sind einige Handlungsstränge auch in sich abgeschlossen, aber eigentlich wird hier nur die Handlung des dritten Bandes vorbereitet. Einige Elemente der Handlung sind für mich im Moment auch noch gar nicht einzuordnen; entweder werden sie noch wichtig werden, oder sie waren einfach nur Lückenfüller, was schade wäre. Wirklich überzeugen konnte mich „Vom Mondlicht berührt“ nicht. Ich habe allerdings (berechtigte?) Hoffnungen darauf, dass der dritte Band deutlich besser werden wird!

Christine Wirth: Vom Ernst des Lebens

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich von Christine geschickt bekommen, weil ich ihr bei einer Übersetzung helfen wollte (die ich noch gar nicht beendet habe… Asche auf mein Haupt!). Ich habe mich sehr gefreut, denn als Manuskript kannte ich schon. 🙂

Zum Inhalt: Rupert Grayson ist klug, aber sehr zurückhaltend und nahezu menschenscheu. Der Student hat nicht viele Freunde, aber ausgerechnet der gutaussehende und beliebte Miles Mayhew hat ihn zu seinem besten Freund auserkoren – und platzt nun eines Tages völlig unerwartet bei Rupert herein, um ihn mit auf eine Reise nach Paris zu nehmen. Warum Miles so überstürzt das Land verlassen möchte, ist Rupert zwar ein Rätsel, doch er beschließt, den Freund nicht allein reisen zu lassen und schließt sich ihm an.
Und Paris begeistert beide Männer – die Atmosphäre dort ist ganz besonders, und schnell verlieren Miles und Rupert sich im Zauber der Stadt. Rupert stellt zudem fest, dass er sich zu seinem Freund hingezogen fühlt und es als besonders schön empfindet, wenn sie Zeit zu zweit verbringen können. Ist das nur eine ganz besondere Freundschaft, die zwischen den beiden Männern, die sich in Paris als Brüder ausgeben, besteht? Steckt mehr dahinter?
Rupert befindet sich in einem ungeahnten Gefühlschaos – für ihn hat sich sein ganzes Leben durch die Parisreise verändert und er findet langsam zu einem größeren Selbstbewusstsein und setzt sich mit sich selbst und seiner Lebensplanung auseinander, was er daheim in England mehr oder weniger seinem dominanten Vater überlassen hatte. Auch die Tatsache, dass Miles und er in Paris schnell Freunde finden, denen sie mit tatkräftiger Unterstützung zum Aufbau einer eigenen Existenz helfen können, stärkt Rupert, ohne dass der schüchterne junge Mann dies znächst merken würde.
Doch bei allen Abenteuern in Paris treibt Rupert die Frage um, warum Miles unbedingt England verlassen wollte und in Paris unter fremdem Namen abgestiegen ist. Miles hat ganz offensichtlich ein Geheimnis, das er noch nicht einmal mit seinem besten Freund teilen möchte. Was kann so schlimm sein, dass man seine Geschichte mit niemandem teilen möchte? Und gibt es für Miles‘ offensichtliches Problem eine Lösung? Es bleibt Rupert nichts Anderes übrig, als abzuwarten…

Wie mir das Buch gefallen hat: „Vom Ernst des Lebens“ ist mein Lieblingsroman von Christine Wirth und dies hat mehrere Gründe. Der erste ist, dass ich Miles Mayhew verfallen bin (wie so viele Figuren des Romans auch); ich mag seine charmante Art, sein Durchsetzungsvermögen, auch die Tatsache, dass er manchmal so unberechenbar ist. Es gibt nur eine Szene, in der ich sein Verhalten nicht nachvollziehen kann, aber sicherlich kann man sagen, dass Miles sich an der Stelle für die fünfziger Jahre irgendwie stimmig verhält. Heute würde er vielleicht auch anders reagieren…
Ich finde außerdem Paris als Kulisse hier sehr schön. Ich bin ja eigentlich nicht so frankreichvernarrt, aber hier ist das Setting einfach stimmig und es hat mir Spaß gemacht, mit Miles und Rupert durch die Straßen von Paris zu schlendern. Gerade kurz nach der Ankunft der beiden gibt es ein paar Szenen, bei denen Menschen, die schon in Paris waren, sicher ganz deutliche Bilder im Kopf haben.
Die Handlung ist spannend angelegt, weil man zusammen mit dem ängstlichen Rupert, der das genaue Gegenteil von Miles zu sein scheint, hinter das Geheimnis von Miles kommen möchte. Das gerät zwischenzeitlich zwar immer mal wieder in den Hintergrund, weil man zusammen mit Miles und Rupert an deren großem Projekt zur Existenzrettung ihrer Freunde arbeitet, aber es bleibt die ganze Zeit über spannend und man kommt nur langsam hinter das, was den äußerlich so weltgewandten und selbstsicheren Miles so umtreibt.
Sprachlich erzählt Christine Wirth hier sehr klar und auf den Punkt formuliert, gleichzeitig aber gelingt es ihr, Orte und Atmosphären so zu beschreiben, dass man sich in die Handlung hineinversetzt fühlt. Für mich ein ganz toller Roman und eine echte Leseempfehlung – ein Geheimtipp!

Amy Plum: Von der Nacht verzaubert

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf buechertreff.de gewonnen. Deswegen lief es auch nie Gefahr, lange auf dem SuB zu liegen. 😉

Zum Inhalt: Nach dem Tod ihrer Eltern verlassen Kate und Georgia ihre Heimat in den USA und ziehen zu ihren Großeltern nach Paris, um ihr Leben dort neu anzufangen. Während Georgia sich zur Ablenkung sofort ins Partyleben der französischen Metropole stürzt, schnell eine Menge Bekanntschaften macht und an kaum einem Abend zu Hause ist, findet Kate nur schwer eine Ablenkung. Sie besucht Museen, liest viel und verbringt die meiste Zeit für sich allein – Paris erlebt sie eigentlich wie durch eine Glasglocke und die Sehnsucht nach ihren Eltern, vor allem nach ihrer Mutter, macht ihr schwer zu schaffen.
Doch dann lernt Kate eines Tages Vincent kennen, einen höflichen, sehr charmanten und irgendwie auch mysteriösen Franzosen, der sie von Anfang an fasziniert. Vincent ist anders als alle Jungen, die Kate bisher kennengelernt hat, und obwohl sie sich vorgenommen hat, sich Gefühlen gegenüber zu verschließen, kann sie dieses Vorhaben bei Vincent nicht durchhalten, denn bevor sie es richtig merkt, ist sie schon bis über beide Ohren in ihn verliebt.
Aber Vincent ist nicht nur durch Kates rosarote Brille anders als alle anderen Jungen, die sie kennt, er hat auch ein Geheimnis: Vincent ist ein Revenant – und das bedeutet, dass Kate, wenn sie eine Beziehung zu ihm haben möchte, nicht nur erstmal herausfinden muss, was das überhaupt genau bedeutet, sondern vor allen Dingen auch, ob sie sich ein Leben an der Seite dieses Jungen wirklich vorstellen kann…

Wie mir das Buch gefallen hat: Mit dem Auftakt zu ihrer Revenants-Serie ist Amy Plum auf jeden Fall ein guter Roman gelungen, der sich gut lesen lässt und der mich sehr unterhalten hat. Ich finde Paris als Kulisse wunderschön und auch sehr besonders, vor allem dadurch, dass die Stadt so sehr in die Handlung eingebunden wird, dass die Geschichte auch an keinem anderen Ort spielen könnte. Die Schauplätze werden wirklich schön beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Die Revenants und ihre Gegenspieler, die bösen Numa, hat Amy Plum ebenfalls gut entwickelt und ihnen interessante Eigenschaften verliehen, auch wenn mir die Revenants manchmal zu gut waren, um wahr zu sein. Wie sie existieren, was ihre Aufgaben sind und was es mit ihnen auf sich hat, wird so erzählt, dass es schlüssig klingt, und was besonders hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass die Revenants ihr doch ungewöhnliches Dasein mit Humor nehmen und mehrfach von sich selbst als Zombies sprechen, was in den Situationen immer wirklich lustig war.
Die Geschichte des ersten Bandes ist zu einem großen Teil in sich abgeschlossen, auch wenn es natürlich trotzdem noch viele Dinge gibt, die erst in den Folgebänden beantwortet werden. Eine große, allumfassende Handlung für die Serie erschließt sich mir – abgesehen von der Liebesgeschichte zwischen Vincent und Kate noch nicht, aber das kann ja noch kommen.
Was es für mich zu kritisieren gab, war der Kitschfaktor, der mir an einigen Stellen wirklich deutlich über dem lag, was ich schön finde. Bei romantischen Mondscheinnächten in Paris wird es natürlich schnell kitschig, aber so mancher Dialog oder Kommentar von Kate war dann so zuckrigsüß, dass ich wirklich auf ihn hätte verzichten können.
Parallelen zur Twilight-Saga lassen sich nicht leugnen, und da diese der Autorin als Inspiration diente, sind sie zum Teil sicherlich auch so gewollt. Dennoch steht „Von der Nacht verzaubert“ nicht als Abklatsch neben dem Vorbild, sondern ist schon sehr deutlich etwas Eigenes – dafür sorgen allein schon die Revenants und die Kulisse.
Ein Urban-Fantasy-Roman mit übersinnlichen Wesen, der hält, was man sich von diesem Genre verspricht. 😉

Delphine Vigan: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich habe dieses Buch von Amazon bekommen, weil ich dort ins Vine-Programm als Produkttesterin eingeladen wurde. Dieses Buch ist das erste „Produkt“, das ich getestet habe.

Zum Inhalt: Der 20. Mai ist der Tag, an dem sich alles ändern soll. Das hat die Wahrsagerin Mathilde zumindest versprochen, und Mathilde hofft, dass sich diese Voraussage erfüllen wird. Ob es etwas Schönes sein wird, das kommt, oder was diese ominöse Veränderung sein soll, ist unklar, aber aus Mathildes Sicht kann es einfach nur besser werden. Sie ist seit dem Tod ihres Mannes alleinerziehende Mutter von drei Söhnen, und eigentlich ist sie mit ihren Kindern und ihrem Job immer gut klargekommen. Es gab nie Probleme in der Firma – bis ihr Chef vor einiger Zeit angefangen hat, Mathilde zu mobben. Warum, das weiß sie nicht, aber die Situation wird immer unerträglicher. Mathilde werden Aufgaben entzogen, Kollegen meiden sie, der Chef verbreitet Lügen über sie. Was soll sie machen? Immer mehr gerät Mathilde in ein Netz aus Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit hinein, dem sie kaum noch entkommen kann.
Heute ist der 20. Mai. Von diesem Tag in Mathildes Leben erzählt der Roman, und er erzählt auch, was dem Arzt Thibault an diesem Tag widerfährt. Er hat zwar keine Wahrsagerin aufgesucht, aber er hat gerade erst mit seiner Freundin Schluss gemacht, und muss sich nun in seinem Alltag, der so fern von dem ist, was er sich für sein Leben gewünscht und vorgestellt hat, zurechtfinden.
Der Roman erzählt, was beiden unabhängig voneinander passiert, und wie sich ihre Wege an diesem Tag mehrfach zufällig kreuzen. Er erzählt von Menschen, die in ihrem Leben gefangen sind, einen Ausweg finden wollen und feststellen müssen, dass das schwieriger ist, als sie es sich zunächst ausmalen konnten.

Wie mir das Buch gefallen hat: Delphine de Vigan hat mit ihrem Roman ein Buch geschaffen, über das man nach dem Lesen noch länger nachdenkt. Der personale Erzähler, der mal Mathilde, mal Thibault begleitet, gibt dem Leser sehr gute Einblicke in das Gefühlsleben der beiden Figuren. Besonders die Darstellung von Mathilde, die so verzweifelt und am Ende ist, hat mir sehr gut gefallen und mich nicht kalt gelassen. Man hofft mit ihr zusammen darauf, dass der 20. Mai ihr eine schöne Veränderung bringen wird, denn der Erzähler lässt die Leser tief in das eintauchen, was man in der Firma mit ihr macht – Mobbing, Ausgrenzung, gezieltes Fertigmachen. Wer nicht mitmacht, guckt weg. Und Mathilde versucht immer noch, sich über Wasser zu halten und für ihre Kinder stark zu sein. Delphine de Vigan erzählt ihre Geschichte ohne überdimensionierte Schockmomente, ohne Klischees, ohne konstruierte Lösungen, die am Ende jeden glücklich und zufrieden zurücklassen. Sie erzählt die Geschichte Mathildes so, dass sie wahr klingt, und deswegen umso schrecklicher. Dass die Frau am Ende ist, schlägt einem aus jeder Zeile entgegen.
Mit Thibault verfährt die Autorin ebenso, auch wenn es ihm insgesamt im Vergleich schon besser geht als Mathilde. Aber auch er hat Schicksalsschläge erlitten, mit denen er umzugehen lernt, so schwer es ihm auch fällt.
Was mir gut gefallen hat, ist, dass der Roman an einem Tag spielt und dass er viele Rückblicke in die Lebensläufe der Figuren enthält. Mein Kritikpunkt ist, dass Präsens und Präteritum nicht immer schlüssig gebraucht werden, Rückblicke sind manchmal im Präsens abgefasst, Gegenwärtiges im Präteritum, … das irritierte schon manches Mal beim Lesen. Insgesamt aber ein toller Roman, der auf eine beklemmende Art fesselt.

Patrick Süskind: Das Parfum

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich habe das Buch zum ersten Mal in den Herbstferien 1998 gelesen, da war ich in der zwölften Klasse. Das Buch hat mich fasziniert und ich konnte es nie mehr vergessen. Ich hatte es mir da aber nur ausgeliehen und so setzte ich es auf meinen Bücherwunschzettel. Der wurde dann irgendwann digital – und bei amazon hinterlegt – und ich wartete darauf, das mir jemand diesen Wunsch erfüllte. Und dem kam meine kleine Schwester dieses Jahr zu meinem Geburtstag nach.

Zum Inhalt: Der Franzose Grenouille sieht aus wie viele andere Menschen auch. Er ist nicht besonders attraktiv, aber auch nicht übermäßig hässlich. Aber in einem Punkt ist er dann eben doch ganz anders als alle Anderen. Er riecht nicht. Dafür aber kann er jeden Geruch wahrnehmen und zu sagen, dass er eine besonders feine Nase hat, wäre noch untertrieben. Er wird süchtig nach besonderen Gerüchen und will sie sich zu eigen machen – und das um jeden Preis. Verzweiflung überkommt ihn, wenn er einen Geruch nicht bekommen kann – und so wird Grenouille schließlich sogar zum Mörder, nur um an einen ganz besonderen und einzigartigen Geruch zu kommen.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich finde, dies ist ein Roman, den man immer wieder lesen kann. Ich freue mich schon auf die Verfilmung dieses Buches! Aber bis dahin… immer wieder lesen und auf keinen Fall versäumen.