345 Tage buchkauffrei – Was tun, wenn einen niemand versteht? (Hörbuch 14)

Andrea Sawatzki mag ich wirklich gerne. Sie kann lustig erzählen und dass sie ihre Romane selbst als Hörbücher einliest, finde ich in ihrem Fall wirklich total gut, weil sie toll vorliest und für verschiedene Figuren auch unterschiedliche Stimmfarben drauf hat. … Weiterlesen

345 Tage buchkauffrei – Wer nervt, muss nach Brandenburg (Hörbuch 13)

Ein weiteres Hörbuch, das ich von der lieben Cleo bekommen habe, ist „Übertrieben tot“ von Frau Freitag und Fräulein Krise. Ich habe „Der Altmann ist tot“ vor ein paar Jahren gelesen und fand es gut. „Übertrieben tot“ fand ich noch … Weiterlesen

Karin Baron: Tote tragen keine Pelzmütze

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich vom Kosmos-Verlag bekommen. Es klang ganz interessant – und dass dieser Eindruck nicht täuscht, seht ihr quasi jetzt. Zum Inhalt: Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Fanny eigentlich bei ihrem Vater … Weiterlesen

Andreas Schlüter: City Crime 01 – Vermisst in Florenz

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch ist im Rahmen der Lesung von Andreas Schlüter in Braunschweig bei mir eingezogen. Ja, natürlich signiert. Nein, für Kinderbücher ist man nie zu alt. 😉 Zum Inhalt: Seit ein paar Monaten lebt Joanna … Weiterlesen

Ein Nachmittag mit… Andreas Schlüter

schlueter01Im Rahmen des Braunschweiger Krimifestivals gibt es auch immer eine Veranstaltung, die für junge Leserinnen und Leser gedacht ist, und auch wenn ich vielleicht nicht ganz zur Zielgruppe gehöre (keine Kommentare dazu, bitte!), haben meine Lieblingsbuchfreundin und ich uns entschlossen, diese Lesung zu besuchen. Andreas Schlüter las aus seinem neuen Krimi für Kinder: „City Crime – Vermisst in Florenz“.
Diese Krimireihe für Kinder soll jedes Mal in einer anderen europäischen Stadt spielen, sodass man als Leser ein bisschen herumkommt in Europa und in jeder Stadt dann ein spannendes Abenteuer erlebt. Für einen Folgeband wünscht Schlüter selbst sich Stockholm, der Verlag aber möchte die beiden Protagonisten erst einmal in Berlin sehen. Wie die Entscheidung ausfallen wird, bleibt abzuwarten, gut vorstellen kann ich mir beides.
Interessant dürfte an dieser Reihe sein, dass sie gut recherchiert ist und man einen guten Einblick in das Leben in der jeweiligen Stadt bekommt. Bei der Lesung überzeugte Andreas Schlüter seine Zuschauer aller Altersgruppen damit, dass er beim Vorlesen viele Bilder von Florenz zeigte und anhand dieser Schauplätze veranschaulichte. Hinzu kommt, dass er auch Einblicke in die italienische Sprache und überhaupt in das Leben in Italien gibt, und das hat mir sehr gut gefallen. Aus diesem Buch können Kinder etwas mitnehmen, ohne dass sie das Gefühl haben, man wolle ihnen auf Biegen und Brechen etwas beibringen.
In „Vermisst in Florenz“ erleben Finn und seine Schwester Joanna ein großes Abenteuer.

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Joanna lebt seit einiger Zeit mit ihrem Vater in der italienischen Stadt, während Finn und seine Mutter zu Hause in Deutschland geblieben sind. Kurz bevor es endlich mal mit einem Besuch der beiden in Florenz klappen soll, verschwindet aber der Vater der beiden Kinder plötzlich und Joanna ist auf sich gestellt. Unter einem Vorwand schafft sie es, dass Finn ein paar Tage vor ihrer Mutter anreisen kann – denn die Geschwister wollen unbedingt ihren Vater finden und dafür sorgen, dass er nicht mehr in Schwierigkeiten steckt, wenn ihre Mutter da ist.
Die Lesung bezog sich fast nur auf den Anfang des Buches. Andreas Schlüter liest wirklich toll vor und im Publikum war es richtig leise, was auch deutlich macht, dass der Vortrag sehr spannend war.  Die Kinder fanden besonders die Szenen zwischen Fynn und seiner Mutter sehr lustig, denn natürlich nervt ihn diese total. Es sei jedoch erwähnt, dass an einer Stelle die mitgekommenen Mütter lauter lachten als ihre Kinder, nämlich als Schlüter vorlas, dass Finn vermutete, dass seine Mutter nach einem Streit mit ihm sofort bei Facebook posten würde, dass er sie als „alt“ bezeichnet habe. Sehr schön. 😉
Die Lesung endete natürlich damit, dass unzählige Kinder – und Lieblingsbuchfreundin und ich – unsere Bücher signieren ließen. Was von dem Nachmittag bleibt, ist also eine signierte Ausgabe von „City Crime – Vermisst in Florenz“ und das Wissen darüber, dass wir es bei Andreas Schlüter mit einem Kinderbuchautor zu tun haben, der sein Publikum zu begeistern und zu unterhalten weiß. Es hat sich also gelohnt.